UBS gewinnt den Swiss Sponsorship Award 2017 für bestes Sportsponsoring

Schneller, höher, weiter: Als Titelsponsor des UBS Kids Cup fördert die UBS seit 2011 den Schweizer Leichtathletik-Nachwuchs. Jedes Jahr messen sich im Rahmen des UBS Kids Cup mehr als 130 000 Teilnehmende zwischen sieben und 15 Jahren an über 850 Wettkämpfen im 60-m-Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf. Hunderte UBS-Mitarbeiter unterstützen die lokalen Veranstalter vor Ort als freiwillige Helfer. 2017 gewann die zukunftsweisende Kampagne den Swiss Sponsorship Award in der Kategorie Sportsponsoring.

Wichtiger Bestandteil der Sponsoring-Kampagne war das von YOVEO mitentwickelte Projekt „Finisher Clips“. Um ein aussergewöhnliches Erlebnis zu bieten, entschied sich die UBS in Zusammenarbeit mit Weltklasse Zürich, den 7-15-jährigen an den 24 Kantonalfinals und dem Schweizer Final im Zürcher Letzigrund etwas Besonderes zu bieten: Wie bei den Grossen wurden alle Läufer gefilmt. In einer Vorstellungsrunde ganz nah, danach ihr Sprint und das Ganze noch in Zeitlupe. Und das Beste: am Ende gab es für jedes Kind ein eigenes, persönliches Video mit seinem Lauf, vorgestellt von den Schweizer Leichtathletik-Stars Mujinga Kambundji und Kariem Hussein. Schon kurz nach dem Lauf konnten sich die Teilnehmer vor Ort das fertig produzierte Video anschauen, und auch zu Hause konnten Familie und Freunde ihren Favoriten bestaunen, über die sozialen Medien teilen oder lokal speichern. Das ganzheitliche Konzept wurde dadurch abgerundet, dass die Videos durch UBS-Mitarbeitende und teilweise sogar von den Kids selbst aufgenommen wurden – pro Austragungsort war nur ein Profi vor Ort, der alles koordiniert. Nicht nur für die Läuferinnen und Läufer ein Happening, sondern auch für die Volunteers der UBS, welche diese Art des Job Enrichments nachhaltig in Erinnerung behielten. Die Postproduction fand in der Cloud statt, die Personalisierung der Namen war automatisiert – nur so konnte der kurze Turnaround bei mehreren Events gleichzeitig gewährleistet werden: pro Tag wurden Clips im Umfang von 1500 Videominuten produziert, 1800 Clips pro Tag, und zu Spitzenzeiten wurde alle 16 Sekunden ein Video gepublished. Das Resultat: über 7700 personalisierte Videos und über 100’000 Views.

Bereits laufen die Planungen für die Ausgabe 2017. Das gleiche Produkt mit neuem Kleid und neuen Features sind wir am Entwickeln. Wir werden in unserem Blog rechtzeitig darüber berichten.

Beispiel Finisher-Clip 2017

Rückblick UBS Kids Cup 2017 – Facts & Figures

Video 2.0 Sport & Sponsoring: „Video bedeutet lernen, lernen, lernen.“

Rund 60 Personen aus den Bereichen Sport & Sponsoring trafen sich am 23. September 2016 im FIFA World Football Museum, um Keynotes und Panel-Gespräche zum Thema Video und den Einsatz im Sport- und Sponsoring-Bereich zu hören. Die eingeladenen Keynote-Speaker und Panelists hatten bereits Erfahrungen mit Videos und entsprechend auch spannende Case Studies zu präsentieren und Lessons Learnt aufzuzeigen. Oliver Beyer, CEO der DOSB New Media (Tochtergesellschaft und New-Media-Arm des Deutschen Olympischen Sportbundes) berichtete von der Erfolgsgeschichte Sportdeutschland.TV. Seit 2015 ist auch die börsenkotierte ProSiebenSat1.-Gruppe mit einer Mehrheit beteiligt. Er zeigte die Chancen, aber auch Grenzen für den Breitensport in Bezug auf den Videoeinsatz auf und erläuterte, welche Schubkraft ihm ein grosses Medienhaus verleihen kann. Gleichzeitig ermunterte er Schweizer Sportverbände und -vereine, das Thema Video anzupacken. Dafür brauche es aber das Engagement von allen involvierten Parteien und gleichzeitig müsse der Verein oder der Verband bereit sein, in den ersten Jahren Geld zu investieren. Dies werde sich aber langfristig auszahlen.

Im darauffolgenden Panel zum Thema “Der Video-Trend: Glücksfall für Vereine und Verbände?” diskutierten Oliver Beyer, Jürgen Krucker (CEO Schweizerischer Handball-Verband) und Roger Müller (Leiter Media und Marketing der Swiss Football League) unter der Moderation von Marco Demont (Partner yoveo AG) über die Ausgangsfrage und schnitten Themen wie unterschiedliche Reichweite in der Schweiz und Deutschland oder die Fragen der Finanzierung an.

Nach der Pause gab Björn Wäspe, Head Brand Activation, Sponsorship & Events bei der UBS einen spannenden Einblick in die globale Sponsoringstrategie der UBS. Anhand der beiden Show Cases Formel 1 und Weltklasse Zürich und dem UBS Kids Cup im Spezifischen, zeigte er die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Videos auf. Dabei präsentierte Wäspe auch das Projekt “Finisher-Clips”, mit dem eindrückliche Reichweiten erzielt wurden. Abschliessend brachte es Björn Wäspe auf den Punkt: Video seien ein sehr zentrales Instrument im Sponsoring, jedoch bedeute es auch immer wieder “lernen, lernen, lernen”. Nicht alles funktioniere. Im anschliessenden Panel-Gespräch diskutierte er zusammen mit Christoph Joho, Co-Meetingdirektor Weltklasse Zürich, Pascal Jenny, Tourismusdirektor Arosa, und Daniel Brunner, Leiter Branding Helvetia Versicherungen, über die Frage, ob Videos nun ein Hype sind oder einen echten Mehrwert bieten. Themen wie Virtual und Mixed Reality, die Produktion von Videos und die Integration in die Kommunikationsstrategie von Grossunternehmen wurden dabei diskutiert. Die Meinungen zum Thema polarisierten. Während Daniel Brunner dem Thema Video eher kritisch gegenübersteht, sieht Pascal Jenny gerade in den neuen Technologien die Zukunft, wobei sich auch da zeigen werde, was wirklich funktioniert oder nur gerade vorübergehend angesagt ist.

Mit dem Partner Tata Interactive Systems wurde erstmals auch ein Innovation Corner eingeführt. Mit dem Moving Chair und der HoloLens wurden eindrücklich Einblicke in Mixed und Virtual-Reality-Themen gegeben, wobei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich live die Gadgets ausprobieren konnten. Angeboten wurde unter anderem das erste Virtual Reality Penaltyschiessen der Welt und das Matterhorn in 3D.

Der nächste Video 2.0 Anlass widmet sich dem Thema “Finance & Insurance” und wird am 26. Januar 2016 in Zürich stattfinden. Mehr Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit.

YOVEO gewinnt Silber am World Media Festival in Hamburg

YOVEO gewinnt am World Media Festival Hamburg in der Kategorie «Events & Live Webcasts» den Silber-Award für das von YOVEO betriebene Video-Portal der Ligue Nationale de Basket (LNB TV). Damit konnte sich YOVEO in einem internationalen Teilnehmerfeld mit prominenten Vertretern durchsetzen. Das World Media Festival in Hamburg zeichnet jährlich herausragende Lösungen in Corporate Film, TV, Web, WebTV und Print Produktionen auf internationaler Ebene aus.

Andreas Herren, Co-Founder und Partner von YOVEO freut sich über die Auszeichnung: “Dank Einsatz innovativer Technologien ist es uns gelungen, den Basketball-Fans mit LNB TV ein attraktives Videoportal zu bieten, das innerhalb einer Saison 130’000 Zuschauer mit 1.3 Millionen gestreamten Minuten in der Schweiz und im Ausland erreicht. Vor noch wenigen Jahren wäre dies mit den verfügbaren Mitteln undenkbar gewesen.” Thomas Kohler, Streamingkoordinator der LNBA, ergänzt: “Die Plattform von Yoveo hat massgeblich dazu beitragen, dass wir innerhalb von wenigen Wochen die Spiele von 20 Elite-Basketballklubs live ins Internet übertragen und die Fangemeinden in der Halle mit Zuschauern im In- und Ausland bedeutend erweitern konnten.”

Ein Blick in die Facts & Figures des ersten Jahres LNB TV unterstreicht die Innovationskraft des Projekts:

  • 20 Schweizer Basketball-Vereine konnten im ersten Jahr für die Teilnahme bei LNB TV rekrutiert werden.
  • Total wurden 300 Matches live gestreamt und anschliessend als Video on Demand kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • 130’000 Besucher verzeichnete LNB TV seit Saisonstart im September 2015.
  • 5 Millionen gestreamte Minuten wurden verzeichnet.
  • 80% der Zuschauer stammten aus der Schweiz, 20% aus dem Ausland.
  • Primär wurde auf Low-Cost-Produktionen gesetzt, wobei die Produktionen grösstenteils durch die Vereine selber sichergestellt wurden.

Andreas Herren, Co-Founder & Partner bei YOVEO, bei seiner Dankesrede

Die Gold-Gewinner: Vertreter der Malaysian Football Associacion

YOVEO on Stage: Silber Award für das Videoportal LNBA.TV

Tischnachbar: Markus Lengen vom Zentrum für elektronische Medien (ZEM) des VBS