Finisher Clips für den UBS Kids Cup 2021: Reichweite und Awareness mit personalisierten Videos

Die UBS-Kids-Cup-Ausgabe 2020 viel aus bekannten Gründen ins Wasser – dafür kam die Ausgabe 2021 in alter Stärke zurück. Im Frühjahr war man noch skeptisch, ob der UBS Kids Cup im gewohnten Ausmass umgesetzt werden kann. Doch bald war klar, dass einer vollen Ausgabe mit nur wenigen Einschränkungen nichts mehr im Wege stand. Und die Begeisterung war überall spürbar.

Wie bereits in den Vorjahren bildeten die Finisher Clips ein zentrales Instrument für die digitale Aktivierung des nationalen Grossanlasses. Wie bereits in den Vorjahren erhielten alle Teilnehmenden der Kantonalfinals ein ganz besonderes Souvenir, nämlich einen persönlichen Finisher Clip. Kleiner Unterschied zur Ausgabe 2020: er konnte nicht im bekannten Container vor Ort angeschaut werden – dies liessen die Covid-Schutzmassnahmen noch nicht zu -, sondern er wurde ausschliesslich per E-Mail zugestellt. Und dies für total rund 7’000 Kindern von insgesamt 23 Kantonalfinals plus dem Schweizer Final. Die Performance (Opening Rates, Plays, Verweildauer, Sharing) war wie bereits in den Vorjahren gigantisch.

Der Finisher Clip des UBS Kids Cup Ausgabe 2021 (Version Schweizer Final)

Wie wird ein solches Grossprojekt umgesetzt? Nachfolgend einige Einblicke dazu:

Ein Finisher Clip besteht aus zwei Disziplinen: Der Story und der Personalisierung. Die Story startete mit einer Konzeptionsphase und schloss mit der Videoproduktion ab, wobei die Personalisierung während des gesamten Prozesses von Beginn weg mitgeführt wurde. Das Endprodukt ist das final produzierte Video in einer generischen Version. Parallel dazu startete die Aufbereitung der Personalisierungskomponenten, was viel mit Videotechnologie zu tun hat. Daten werden aufbereitet, die persönlichen Elemente in das Video eingefügt und so aufbereitet, dass es zum Schluss in Echtzeit distribuiert werden kann.

Wie sieht die Vorbereitung aus?

– Jeder Dreh ist bereits auf die Personalisierung ausgerichtet.
– Die Personalisierungselemente werden einzeln aufbereitet, also konkret Design, Filter, Effekte, Skalierung, Color Grading, Freistellungen, 3D-Elemente, Objektracking usw.
– Die Datenlogik wird implementiert und die Videosequenz auf die Daten gemapped (Wo erscheint der Name? Wo die Kategorie? usw.).
– Der Clip wird auf unterschiedliche Sequenzen aufgeteilt (gewisse Sequenzen werden bereits vorgerendert).
– Mehrere Audiospuren und Sequenzen werden hinzugefügt.

Personalisierungselemente mit Start-Foto

Wie funktioniert die Umsetzung am Event selber?

– 2 Kameras (Athletenpräsentation und 60m-Lauf) und ein Start-Foto wird live gechunkt in die Cloud hochgeladen (4g, teilweise fixed line).
– Metadaten werden über die Schnittstellen importiert und normalisiert.
– Die Zuweisung auf die Person erfolgt via Computer Vision, OCR und optische Erkennung der Startnummer.
– Die Identifikation & Tagging der Schlüsselszenen (z.b. Start) als Trigger für Audio und Composing-Elemente.
– Sobald alle Daten ready sind, werden die Render-Jobs berechnet, jede Sequenz einzeln, zudem 3-sprachig für den Instant Download.
– Die Render-Jobs werden in eine Queue geschickt.
– Die Queue berechnet die notwendige Rechenleistung.
– Die virtuelle iRewind-Serverfarm wird dynamisch hochgefahren.
– Die Skalierung erfolgt mit 8 Core Linux Maschinen, beim Peak waren das knapp 300 Server, total +2000 Cores.
– Sind alle Sequenzen gerendert, erfolgt das Stitching zum finalen Clip.
– Die Videos werden auf Object Storage gespeichert und via CDN ausgeliefert.
– Das Auto-Publishing erfolgt auf UBS Athletics Landingpage, inklusive automatisiertem Email-Versand mit persönlichem Link.
– Die durchschnittliche Renderzeit pro Clip betrug 9:03 Minuten.
– Die schnellste Auslieferung nach Überquerung Ziellinie erfolgte in 9:50 Minuten.

Insgesamt wurden rund 7’000 personalisierte Videos produziert, jeweils in drei Sprachversionen, was einem Total von rund 21’000 personalisierten Videos entsprach.

Personalisierungselemente mit Name und Standort

Personalisierungselemente mit Name

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