Simultanübersetzung mit AI: Wir haben es im Yoveo Lab getestet – und sind beeindruckt!

In einer globalisierten Welt, in der der Austausch von Informationen und Ideen über Ländergrenzen hinweg immer wichtiger wird, spielt die Sprachbarriere oft eine entscheidende Rolle. Aber dank der fortschreitenden Technologie und der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (AI) ist die Lösung dieses Problems in greifbare Nähe gerückt. Wir haben Lösungen in unserem Yoveo Lab getestet – und sind begeistert!

Hier schon mal vorweg 5 Mehrwerte solcher Tools, die sich nicht von der Hand weisen lassen:

1. Echtzeitkommunikation ohne Sprachbarrieren

Eines der beeindruckendsten Merkmale von Simultanübersetzungstools auf AI-Basis ist die Fähigkeit, Sprachbarrieren in Echtzeit zu überwinden. Das Beispielvideo zeigt, wie eine Person in einer Sprache spricht, und die AI-Übersetzung erfolgt nahtlos und in Echtzeit in eine andere Sprache. Dies ermöglicht es Menschen, ungehindert miteinander zu kommunizieren, unabhängig von ihrer Muttersprache.

2. Erweiterung des globalen Marktzugangs

Für Unternehmen, die international tätig sind, ist die Möglichkeit, mit Kunden und Partnern auf der ganzen Welt effektiv zu kommunizieren, von entscheidender Bedeutung. Simultanübersetzungstools ermöglichen es Unternehmen, ihre Reichweite zu erweitern und neue Märkte zu erschliessen, ohne die Sprachbarriere zu fürchten. Dies kann zu einer Steigerung des Umsatzes und des Geschäftswachstums führen.

3. Verbesserte Zusammenarbeit und Innovation

In einer global vernetzten Welt ist die Zusammenarbeit über geografische Grenzen hinweg zur Norm geworden. Simultanübersetzungstools fördern die Zusammenarbeit zwischen internationalen Teams, da sie Diskussionen, Brainstorming-Sitzungen und Ideenaustausch ohne Verzögerungen ermöglichen. Dies trägt zur Förderung von Innovation und Kreativität bei.

4. Besseres Verständnis und Integration von Kulturen

Die Kultur spielt eine wichtige Rolle in der Kommunikation, und Nuancen können leicht übersehen werden, wenn Informationen zwischen verschiedenen Sprachen und Kulturen übertragen werden. Simultanübersetzungstools sind darauf ausgelegt, nicht nur Worte, sondern auch kulturelle Feinheiten und Kontexte zu berücksichtigen. Dies fördert ein besseres Verständnis und eine verbesserte Integration zwischen verschiedenen Kulturen und Nationen.

5. Zeiteinsparungen und Effizienzsteigerung

Die traditionelle Übersetzungsarbeit kann zeitaufwändig sein und Verzögerungen verursachen. Simultanübersetzungstools bieten eine schnelle und effiziente Lösung, um Informationen in Echtzeit zu übertragen. Dies spart Zeit und ermöglicht es den Beteiligten, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne auf Übersetzungen warten zu müssen.

Digitale Empathie: Wie NGOs mit personalisierten Videos die Spendenbereitschaft steigern

In einer Welt, die immer stärker von digitalen Technologien dominiert wird, suchen NGOs ständig nach innovativen Wegen, um sich von der Masse abzuheben und ihre Botschaften effektiv zu vermitteln. Die Herausforderung liegt darin, trotz der Flut von Informationen und Botschaften, die uns täglich erreichen, einen echten und tiefen Kontakt zu potenziellen Spendern herzustellen. Personalisierte Videos könnten die Antwort sein. Solche Videos, massgeschneidert und zugeschnitten auf die Einzelnen, bieten eine unvergleichliche Möglichkeit, Emotionen zu wecken, Geschichten zu erzählen und letztlich den Zuschauer zur Unterstützung zu bewegen. Aber was macht sie so wirkungsvoll im Fundraising-Kontext von NGOs? Hier sind fünf Gründe, die ihre Effektivität unterstreichen:

Direkte Ansprache schafft Verbindung

Ein personalisiertes Video spricht die Zuschauenden direkt an und schafft eine unmittelbare emotionale Verbindung. Der und die Einzelne fühlt sich gesehen und wertgeschätzt. Laut einer Studie von Forrester Research steigern personalisierte Inhalte die Markenbindung um bis zu 68%.

Steigerung der Glaubwürdigkeit

Wenn eine NGO in der Lage ist, ein Video masszuschneidern, zeigt das nicht nur ihre technische Kompetenz, sondern auch ihren Wunsch, transparent zu sein. Ein HubSpot Bericht zeigt, dass 54% der Verbraucher mehr videoorientierten Inhalt von Marken oder Organisationen sehen möchten, die sie unterstützen.

Höhere Aufmerksamkeit

Personalisierte Videos werden wahrscheinlicher bis zum Ende geschaut. Ein Bericht von Vidyard ergab, dass personalisierte Videos um 35% länger angesehen werden als nicht personalisierte.

Verbesserung der Erinnerung

Ein personalisiertes Video bleibt länger im Gedächtnis. Durch das Einbeziehen persönlicher Elemente wird das Erlebnis für den Zuschauenden greifbarer und somit erinnerungswürdiger. Laut einer Studie des Content Marketing Institute können sich 70% der Menschen an Marken erinnern, die sie durch personalisierten Content kennengelernt haben.

Ansporn zur Handlung

Die Zuschauer*innen fühlen sich persönlich angesprochen und sind dadurch motivierter, zu handeln – sei es durch eine Spende, die Weitergabe des Videos oder das Eintragen in einen Newsletter. Eine Analyse von Aberdeen Group hat herausgefunden, dass personalisierter Content die Conversion Rates um 10% oder mehr erhöht.

Personalisierte Videos im Fundraising sind mehr als nur ein Trend. Sie sind ein starkes Werkzeug, das NGOs nutzen können, um ihr Anliegen effektiv zu kommunizieren und potenzielle Spender zu erreichen. In einer Zeit, in der wir täglich mit Informationen konfrontiert werden, kann die persönliche Ansprache durch Videos den entscheidenden Unterschied ausmachen. Es ist an der Zeit, diese Methode in den Vordergrund zu rücken und das Potenzial voll auszuschöpfen.

Möchtest Du mehr über die vielfältigen Möglichkeiten erfahren? Hier melden für ein unverbindliches Gespräch.

KI-Assistenz für Nationalratskandidat Islam Alijaj: Inklusionsthemen aktiv angehen

KI ist in der Videowelt angekommen und wird einer der Game Changer sein. KI wird disruptiven Charakter haben und auch das Videohandwerk in den nächsten Jahren stark prägen. In den regelmässigen Yoveo-Labs-Serien wird laufend von Neuerungen in diesem Feld berichtet.

KI bringt aber auch Bewegung in zukunftsweisende Themen für unsere Gesellschaft. Dazu zählt die Inklusion. Und auch da wird Video eine zentrale Rolle spielen. Ein spannendes Projekt, das Yoveo die letzten Wochen umgesetzt hat, ist die KI-Assistenz für Islam Alijaj. Vorweg: ein bewegendes und gleichzeitig auch wegweisendes Projekt. Islam kandidiert am 22. Oktober 2023 für den Schweizer Nationalrat. Aufgrund seiner Cerebralparese und der daraus resultierenden Sprechbehinderung ist es für ihn nicht leicht, einen Wahlkampf zu führen und auch gehört zu werden. Er ist fast immer auf eine Sprechassistenz angewiesen, langes Reden strengt ihn an und er benötigt dafür mehr Zeit als andere. Umso mehr war es ein emotionaler Moment, als er sich dank der KI-Assistenz von Yoveo erstmals selber sprechen hörte.

Die Reise hat erst begonnen, und es wird noch viele kontroverse Diskussionen über den Einsatz von KI bei Inklusions-Fragen geben. Dies ist gut und wichtig und trägt zur Lernkurve im nachhaltigen Umgang mit KI bei.

Personalisierte Videos in der Finanzindustrie: Revolutionierung der Kundeninteraktion

In einer zunehmend digitalen Welt sind personalisierte Videos zu einer effizienten Möglichkeit geworden, den Kundenkontakt zu intensivieren. Besonders in der Finanzindustrie, in der eine klare und präzise Kommunikation entscheidend ist, haben personalisierte Videos ihr enormes Potenzial unter Beweis gestellt. Laut einer Studie von Accenture sind 90% der Kunden mehr bereit, Dienstleistungen oder Produkte zu kaufen, wenn sie personalisierte Angebote oder Beratungen erhalten (1).

Ein personalisiertes Video ist ein massgeschneidertes Video, das anhand von individuellen Daten und Verhaltensmustern erstellt wird. Diese innovative Methode bietet die Möglichkeit, komplexe Finanzinformationen auf einfache und verständliche Weise zu kommunizieren, indem es dem Kunden ein einzigartiges Erlebnis bietet. Hier einige Beispiele, in welchen Bereichen die Finanzindustrie profitieren kann.

1. Onboarding-Prozess

Eines der herausragenden Anwendungsbeispiele ist der Einsatz von personalisierten Videos im Onboarding-Prozess. Ein Bericht von HubSpot zeigt, dass Unternehmen, die Video-Onboarding nutzen, eine Verbesserung der Kundenbindung um 54% verzeichnen (2). Die Videos können verwendet werden, um neue Kunden zu begrüssen, die Grundlagen der Dienstleistungen zu erläutern und auf wichtige Aspekte des Kundendienstes hinzuweisen.

2. Erklärung von Produkten und Dienstleistungen

Die Finanzwelt kann komplex und für den Durchschnittsbürger einschüchternd sein. Personalisierte Videos können dazu beitragen, diese Hürde zu überwinden. Sie können beispielsweise genutzt werden, um Kunden auf anschauliche Weise über Finanzprodukte wie Hypotheken, Lebensversicherungen oder Investitionsmöglichkeiten zu informieren. Laut einer Studie von Forbes behalten 95% der Menschen eine Nachricht, wenn sie diese in einem Video sehen, im Vergleich zu 10% beim Lesen von Text (3).

3. Finanzberatung

Im Zuge der digitalen Transformation haben sich auch Beratungsprozesse verändert. Personalisierte Videos können genutzt werden, um individuelle Investmentstrategien zu erklären, wobei die Kundeninteressen und das Risikoprofil des Kunden berücksichtigt werden. Eine Studie von Deloitte zeigt, dass 85% der Kunden eine individuelle Beratung bevorzugen, wenn es um ihre Finanzen geht (4).

4. Kundenbetreuung

In einer Branche, in der der Kundenservice oftmals den Unterschied ausmacht, können personalisierte Videos einen entscheidenden Vorteil bieten. Mit personalisierten Videos können Antworten auf häufig gestellte Fragen gegeben, Problemlösungen dargelegt oder auch einfache Erinnerungen wie Zahlungsaufforderungen versendet werden. Eine Umfrage von Microsoft ergab, dass 66% der Kunden den Service eines Unternehmens als einen der wichtigsten Faktoren für ihre Zufriedenheit betrachten (5).

Wenn Finanzinstitute in der digitalen Landschaft wettbewerbsfähig bleiben wollen, macht es Sinn, die Integration innovativer Technologien wie etwa personalisierte Videos in ihre Geschäftsstrategie zu prüfen. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, komplexe Finanzinformationen auf verständliche Weise zu kommunizieren, das Kundenerlebnis zu verbessern und letztlich die Kundentreue zu erhöhen.

Quellen:

1) Accenture (2021). „Relevance and Personalization in Financial Services“. Abgerufen von: www.accenture.com.

2) HubSpot (2022). „The Power of Personalized Video in Onboarding“. Abgerufen von: www.hubspot.com.

    3) Forbes (2022). „Video Marketing: The Future Of Content Marketing“. Abgerufen von: www.forbes.com.

    4) Deloitte (2022). „Customer in the Spotlight: How to Make Personalization Work“. Abgerufen von: www.deloitte.com.

    5) Microsoft (2023). „Global State of Customer Service Report“. Abgerufen von: www.microsoft.com.

    Zeit für ein 3D-Video!

    3D-Videos haben es in sich. Produkte und Erlebnisse können realitätsnah dargestellt werden. Auch dann, wenn sie (noch) gar nicht existieren. Sie tragen zum Verständnis bei und steigern so nachhaltig den Erfolg des Unternehmens. Und last but not least: Sie sind vielfältig einsetzbar. Wäre da nicht eine grosse Hürde: 3D-Videos stehen – oder besser standen – auch für viele involvierte Menschen bei der Produktion, noch mehr Equipment und beinahe endlose Arbeitsstunden. Das Resultat: Ein Preisschild, das viele Unternehmen abschreckte. Heute spielt eine andere Musik. Dank neuester Tech-Anwendungen lassen sich in nur wenigen Tagen ganze 3D-Videos erstellen. Dies für einen Bruchteil der Kosten und das Beste daran: Das erstellte 3D-Template kann für künftige Produktionen problemlos ersetzt werden. Also konkret: Den bestehenden Ice-Tea-Spot in 3D auf die neue Sommersorte adaptieren ist schon beinahe (und ein wenig überspitzt gesagt) mit wenigen Klicks möglich. Dies bedeutet auch, dass…

    …ausgewählte Szenen und Einstellungen keine kosten- und zeitintensiven Set-Installationen mehr benötigen.

    …neue grafische Darstellungs-Möglichkeiten von Elementen und Produkten entstehen: Dazu zählen die sehr hohe Detailtreue wie etwa bei einer Kamerafahrt in ein PC-Gehäuse hinein oder die Visualisierung von mikroskopischen Bauteilen auf einer Leiterplatte.

    …dank der Flexibilität bei Kamerafahrten und Einstellungen zahlreiche Optionen für das Framing, die Formatgrössen, Tiefenunschärfen und die Bewegung von Subjekten entstehen. Dies ermöglicht es Kunden, bei Revisionen weitere Inputs und Wünsche einzubringen und ein noch spezifischeres Video zu erhalten.

    …Subjekte in den Produktvideos leicht zu ersetzen sind. Egal ob Farbe, Form oder auch fiktive Charakter: Alles ist möglich!

    Hier ein kleines Beispiel aus unserer Werkstatt: Wir haben von einer Stock-Datenbank 3D-Modelle für ein Fahrzeug und die Landschaft erworben und daraus ein 3D-Video erstellt. Dauer: wenige Tage, Produktionsaufwand: ein leistungsfähiger Computer. Das Fahrzeug kann nun beliebig von einem Aston Martin in ein Ferrari umgewandelt werden. Dies in noch weniger Tagen.

    Treiber dieser Entwicklung sind neue Videotechnologien und AI. Das disruptive Potenzial ist immens. Und dies alles zu deutlich geringeren Kosten. Die tieferen Einstiegshürden bedeuten, dass künftig viel mehr Unternehmen von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von 3D-Videos profitieren können. Ideen gefällig? Hier eine kleine Auswahl:

    – Luxusgüter: Beeindruckende Darstellung von Uhren oder Schmuck mit feinsten Details und spektakulären Kamerafahrten.

    – Automobilbranche: Visualisierung von Fahrzeugen, Innenausstattungen und technischen Komponenten in realistischer Qualität und in Bewegung.

    – PC-Branche: Präsentation von Computerkomponenten oder anderen technischen Produkten in einer beeindruckenden und anschaulichen Art und Weise – von innen und aussen.

    – Infrastrukturprojekte: Visualisierungen von Strassenbauten, Tunnelsystemen, Wasserkanälen und anderen Grossprojekten zur besseren Kommunikation und Planung.

    – Essen und Trinken: Kreative Animationen von Lebensmitteln, um den Appetit der künftigen Gäste zu wecken.

    – Haushaltsgeräte: Realitätsnahe Darstellung von Haushaltsgeräten wie Küchengeräten, Waschmaschinen und Unterhaltungselektronik in realistischer und ansprechender Weise.

    – Erstellung von Landschaften: Mit 3D-Animation können beeindruckende Landschaften und Naturumgebungen zum Leben erweckt werden, sei es für Filme, Spiele oder Werbekampagnen.

    Bei Yoveo setzen wir auf diese neuen Technologien. Interessiert, mehr rund um 3D-Videos zu erfahren? Gerne stehen wir für einen Austausch zur Verfügung.

    Die «Doctors’ Regional Conferences» der Hirslanden Gruppe: Verschmelzung von Standard-Videoconferencing-Lösungen mit Corporate-Branding-Vorgaben

    Video Conferencing-Tools finden zunehmend auch Einsatz ausserhalb von internen und externen Projekt-Meetings. Vermehrt werden Video-Lösungen wie MS Teams, Zoom, Google Hangout und Co. auch für Events eingesetzt. Gründe dafür sind vielfältig und oftmals auch individuell: Der Many-to-Many-Ansatz erlaubt eine aktive Integration aller Teilnehmer:innen, die Produktion ist schlank und unkompliziert und signalisiert einen innovativen Charakter des Events. Video-Conferencing-Lösungen sind «Out of the Box» und vor allem bezüglich Branding sind grosse Limitationen gesetzt. Gestalterische Anpassungen der Benutzeroberflächen sind nur sehr bedingt möglich. Es gibt aber Workarounds, die dieses Problem sehr gut lösen: ein Grossteil der Video-Conferencing-Tools lässt sich so konfigurieren, dass sie in eine Landing Page eingebettet werden können. Also nahtlos verbaut in das Corporate Design des Absenders. Was braucht es dafür? Das Aufsetzen einer Landing Page oder die Aufbereitung einer bestehenden Website sowie die richtige Konfiguration des entsprechenden Video-Conferencing-Tools. 

    Für die Hirslanden-Gruppe durften wir eine solche Lösung für die Event-Serie «Doctors’ Regional Conferences» entwickeln. Nebst des eigens für die Veranstaltungen kreierten Event-Brandings soll im virtuellen Setting auch die Interaktion mit dem Publikum nicht zu kurz kommen, weshalb die Integration des Online-Fragetools «Slido» auf der Landing Page ein zentrales Element ist. Das Resultat: die Zuschauer:innen bewegen sich auf einer gebrandeten Landing Page der Hirslanden-Gruppe, die Video Conferencing als Lösung für den Event-Stream einsetzt.

    Heisst unter dem Strich: alle Vorteile von virtuellen «Out of the Box» Event-Tools wie Zoom oder MS Teams dieser Welt nutzen, während gleichzeitig das Interface dem firmeneigenen Branding und den individuellen Bedürfnissen entspricht. 

    Interessiert mehr zu erfahren? Einfach hier melden.

    Digitale Events: Gekommen, um zu bleiben?

    Eine Frage, die unsere Kunden derzeit umtreibt ist, wie der „Event der Zukunft“ aussehen wird. Wird wieder alles wie vor der Pandemie und die digitalen Events waren nur ein Mittel zum Zweck? Oder werden die klassischen Events gar nicht mehr zurückkehren in der bekannten Form? Oder wird es einen Mix zwischen digitalen und physischen Events geben? Wir erkennen zunehmend einen Trend und gehen auch davon aus, dass dies die künftige Stossrichtung sein wird. Bevor wir uns mit der Beantwortung der Eingangsfrage befassen, möchten wir das Thema kurz einordnen.

    Die Anzahl digitaler Events (wir sprechen bewusst von „digitalen Events“ und nicht von „virtuellen Events“, zumal es noch immer Events sind, die aber mit digitalen Medien übertragen werden) hat in den letzten Monaten ein starkes Wachstum verzeichnet. Während zu Beginn der Pandemie viele Unternehmen auf dem falschen Fuss erwischt wurden, gehören diese Formate mittlerweile zum festen Repertoire vieler Firmen und Institutionen. Je nach verfügbaren Ressourcen installierten Unternehmen eigene Studios, bauten intern Kompetenzen auf oder griffen auf einen stark wachsenden und teilweise auch unübersichtlichen Markt an Anbietern von digitalen Events zurück. Egal welcher Weg gewählt wurde: die Lernkurve zeigte bei vielen Institutionen und Firmen oftmals steil nach oben. Dies lässt einen ersten Schluss zu: Digitale Events sind gekommen, um zu bleiben – zuviel wurde investiert und zuviele Vorteile bieten sie. Hier ein Auszug:

    – Nachhaltigkeit: Anfahrtszeiten und Autofahrten bleiben aus. Nicht nur die Umwelt dankt, auch die Zeitressourcen.

    – Reichweite: Der Event beschränkt sich nicht nur auf eine gewisse Anzahl Personen vor Ort, sondern rein technisch heisst es „The Sky is the Limit“.

    – Kosten: Kein Catering, keine Übernachtungen, keine Raummiete. Klar, eine Liveproduktion kostet auch – aber nicht im gleichen Umfang.

    Aber diesen Vorteilen können auch Nachteile entgegengehalten werden:

    – Networking: Der Austausch zwischen den Teilnehmenden bleibt auf der Strecke. Das Persönliche fehlt. Oder einfach gesagt: ein Bier vor dem Notebook zu trinken ist weniger lustig, als mit anderen Menschen gemeinsam vor Ort.

    – „Zoom-Fatigue“: Die Menschen zeigen Ermüdungserscheinungen für die Teilnahme an digitalen Events. Wir können es nachvollziehen.


    Der Medientag der Schweizer Leichtathletik 2021: Durch den parallelen Einsatz von Streaming-, Chat- und Video Conference-Tools konnte den Journalisten ein attraktives Informationsspektrum auf einer dedizierten Landing Page angeboten werden. Aus einer Hand und nahtlos zusammengefügt. (Quelle: Yoveo)

    Diese Entwicklungen und die Rückmeldungen zahlreicher Kunden erlauben eine erste Einschätzung, wie der Event der Zukunft aussehen wird: Hybrid. Ja, es wird ein Mix werden – jedoch mit einem grossen „aber“. In der Tat, die Vorteile digitaler Events liegen auf der Hand. Darauf möchte man auch nach der Pandemie nicht verzichten. Auch hat man schliesslich darin investiert. Wichtig dabei ist, dass das digitale Element nicht einfach mitläuft, sondern integraler Bestandteil des Events wird. Die Spannweite wird aber künftig gross sein und es wird nicht beim ausschliesslichen Mix bleiben. Auf der einen Seite wird es den Flagship-Event geben, der vom Networking lebt – allenfalls (aber nicht zwingend) angereichert mit digitalen Elementen (spannende Speaker aus Übersee etc.), auf der anderen Seite den Weiterbildungsanlass mit dem internationalen Vertriebsteam, der rein digital sein wird. Alle Formen haben ihre Berechtigung.

    Die digitale Komponente wird klassische Events nicht verdrängen, sondern eine Ko-Existenz erfahren. So wird es – wie bereits bei den digitalen Events Anfang 2020 – auch hier eine Lernkurve geben. Aber diesmal hinsichtlich Orchestrierung der verschiedenen Optionen bzw. der Integration digitaler Elemente. Also eher weg von der produktionstechnischen, hin zu einer konzeptionellen Ebene.

    Effie Awards Switzerland – 3 Erfolgsfaktoren für die Transformation eines Events in den digitalen Raum

    Die Covid-19-Pandemie trifft die Event-Landschaft stark. Ohne weitreichende und oftmals auch einschränkende Schutzkonzepte lässt sich aktuell kein Event zufriedenstellend durchführen. Doch gerade Events leben vom Austausch und den persönlichen Gesprächen. Die Transformation einer Veranstaltung in den digitalen Raum bietet keinen vollwertigen Ersatz, aber eine gute Alternative – sofern sie auch gut umgesetzt ist. Wir zeigen anhand der von Yoveo digital begleiteten Effie Awards Switzerland 2020, was die drei zentralen Erfolgsfaktoren sind.

    Die Leitung der Effie Awards Switzerland hat sich bereits im April 2020 entschieden, die Grossveranstaltung in den digitalen Raum zu legen. Am 30. Juni 2020 fand die Ausstrahlung der digitalen Ausgabe statt. Sie bestand aus drei Kernelementen:

    • Produktion einer rund 80 Minuten dauernden Award-Show
    • Exklusive Ausstrahlung als Livestream auf der eigenen Landing Page
    • Echtzeit-Aufbereitung der Gewinner-Videos als kurze Videosnippets

    Während die gesamte Produktion des TV-Formats, die Aufbereitung als Livestream und die Ausspielung der Video-Snippets in Echtzeit durch Yoveo (unter anderem mit Einsatz der Videotechnologie iRewind) sichergestellt wurde, erfolgte die Umsetzung der Landing Page durch Jung von Matt Tech.

    Die Rückmeldungen von Seiten Kunden, Sponsoren (Admeira, Facebook, APG SGA) und auch Zuschauerinnen und Zuschauer waren ausnahmslos ausgezeichnet. Wir haben drei Erfolgsfaktoren herausgeschält, die den Erfolg einer Event-Transformation in den digitalen Raum ausmachen.

    1. Professionelle TV-Produktion

    Eine Profi-Moderation, spannende Einspieler, die Integration von Studiogästen und die attraktive Positionierung der Sponsoren sind nur einige Elemente, die am Ende eine attraktive TV-Produktion ausmachen. Der Anspruch ist, dass eine hochwertige Veranstaltung, die in der Regel aufwändig in einem Event-Saal inszeniert wird, in den digitalen Raum soll. Dem muss auch bei der TV-Produktion Rechnung getragen werden. Im Falle der Effie Awards Switzerland war ursprünglich eine Grossveranstaltung in der Samsung Event Hall geplant. Weshalb soll man dann im digitalen Raum nur auf ein einfaches Livestreaming mit dem Mobiltelefon setzen? Diese vermeintlich innovative Produktionsform mit dem Mobiltelefon macht sehr wohl in einigen Bereichen Sinn, jedoch nicht bei Events mit gewisser Strahlkraft – egal, ob für die interne oder externe Verwendung. Aber die Verlagerung in den digitalen Raum bedeutet nicht, dass alles einen Bruchteil eines realen Events kostet oder fast kostenlos ist. Die Zuschauerzahl bleibt am Ende in der Regel gleich, nur ist sie nicht sichtbar, was oftmals zu diesem Trugschluss bezüglich Kosten führt. Trotzdem sind die Kosten für eine professionelle TV-Produktion im Vergleich zu einem klassischen Event immer noch einiges tiefer.

    2. Integration des Livestreams in eine attraktive Experience

    Livestreams können an vielen Orten ausgespielt werden: Social Media, Online Media, eigene Landing Pages. Um den richtigen Kanal zu finden ist eine fundierte Analyse notwendig, im Zentrum stehen die Rahmenbedingungen (Paid Event, Sponsorenvorgaben etc.) sowie die verfolgten Ziele (Reach, Conversion, Reputation etc.). Die Effie Awards Switzerland-Leitung entschied sich zu einer eigenen Landing Page. Dabei kreierte die Agentur Jung von Matt Tech – auch mit Inputs von Yoveo – eine virtuelle Bestuhlung bzw. Sitzordnung, sodass jeweils alle sehen konnten, wer sich gerade Raum befand. Virtuelle Applause und „Love it“’s konnten in Echtzeit verteilt werden. Dies sorgte für Dynamik und Bewegung im virtuellen Raum. Und ganz wichtig: Der Livestream gewann an Relevanz und die Anonymität eines Livestreams begann sich so aufzuheben – ein wichtiger Schritt im Transformationsprozess zum digitalen Event. Voraussetzung war, dass für den Livestream eine Registrationspflicht bestand. So konnten die Basis-Metadaten für die Experience gezogen werden.

    Start der Live-Sendung: virtueller Saalplan mit den Namen der Zuschauerinnen und Zuschauer

    3. Realtime Aufbereitung von Highlight-Clips

    Es gilt, während eines Livestreams das Maximum aus den Zuschauenden herauszuholen. So findet eine Verlängerung des Live-Geschehens in die Micro-Communities der Zuschauerinnen und Zuschauer statt – ein Hebel, der oftmals unterschätzt oder gar vergessen geht. Ein sehr effektives Instrument ist die Aufbereitung von personalisierten Highlight-Videosnippets, die in Echtzeit während der Sendung auf der Landing Page aufbereitet werden. So aktiviert man die Zuschauenden im emotional höchsten Moment die Inhalte auch aktiv auf den eigenen Social Media Kanälen zu teilen. Dank der Video-Software iRewind ist dies auch für eine grosse Anzahl an Videos umsetzbar. Eine saubere Kommunikation mit dem richtigen Hashtag ermöglicht im Anschluss auch die relevanten Metrics aufzubereiten.

    Positionierung der Sponsoren und Aufbereitung der Gewinner-Videos in Echtzeit

    YouTube’s Balanceakt zwischen Qualität und Quantität

    Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis das Fass zum Überlaufen kommt: am 19. Oktober 2015 titelte Spiegel Online „Propaganda und Profit: YouTube zeigt Werbung vor rechten Hetz-Videos.“ Nicht selten wird YouTube als Propagandaplattform von Hetzern aller Art und weltweiter Herkunft missbraucht. Als international führendes Video-Portal für User Generated Content ist es ein sehr komplexes Unterfangen, alle Videos zu kontrollieren, die auf YouTube hochgeladen werden. 2014 waren es pro Minute durchschnittlich 300 Stunden Videomaterial. Eine manuelle Überprüfung ist undenkbar, die eingesetzten Algorithmus-Methoden scheinen auch noch nicht überall zu greifen bzw. sind eben auch abhängig von den Informationen und den Keywords, mit denen der dahinterstehende, im Falle von Hetzvideos illegal handelnde Publisher das Video versieht. So kann es passieren, dass sich Werbe-Spots von Edeka oder Henkel plötzlich vor Hetzvideos wiederfinden. Der Ärger bei den Werbetreibenden ist gross. Auch Schweizer Unternehmen sind davon betroffen.

    Dieses Problem betrifft aber nicht nur die Unternehmen, die YouTube als Werbeplattform nutzen. Auch sind Unternehmen und Institutionen betroffen, die YouTube als Portal für die Bewirtschaftung ihrer eigenen Video-Inhalte verwenden. Konkretes Beispiel: Die Präventionsabteilung der Stadt Zürich publizierte Ende 2012 ein gut gemachtes und wichtiges Video zum Thema Laserpointer und deren Gefahren für Piloten und Chauffeuren auf dem eigenen YouTube-Channel.

    Nach Betrachten des Videos wird YouTube alles daran setzen, den User auf dem Gesamtportal bzw. im eigenen Ökosystem zu halten – schliesslich verdient bzw. verdiente der Videogigant mit dem Ausspielen von Videowerbung sein Geld (Anmerkung: mit der Einführung von YouTube Red vom 22. Oktober 2015 scheint diesbezüglich eine Strategieanpassung vorgenommen worden zu sein). Ein wirksames Instrument dafür ist das Anzeigen von thematisch ähnlichen Videos. Im Falle der Laserpointer-Präventionskampagne erscheinen plötzlich Videos mit weiterführenden Informationen zu Laserpointer und wie diese korrekt eingesetzt werden. In Anbetracht der Klickzahlen (Video „Laserblendungen – gefährlich und illegal“ 784; Video „Green laser pointer – 50mW vs 10mW / zielony laser wskaźnikowy 50mW vs 10mW“ 25’549) ist es vermessen zu sagen, dass die Stadtpolizei Zürich die Klickzahlen solcher Informationsvideos zu Laserpointer befeuert. Aber alleine diese Nähe zu solchen Inhalten erscheint kritisch und zeigt offenkundig die Risiken, die der Einsatz von YouTube bei der Bewirtschaftung der eigenen Videos mit sich führen kann. 

    Nichtsdestotrotz: YouTube als weltweit grösstes Videoportal und wichtige Suchmaschine muss einen Platz in der eigenen Video-Distributionsstrategie haben.

    5 Gründe, warum sich Video Content Marketing lohnt

    2015 ist das Jahr des Video Marketing. Schätzungsweise machen Videos dieses Jahr 57% des gesamten Internet Traffics aus. Klar, ein grosser Teil davon fällt auf süsse Katzenvideos. Diese sind lustig, emotional und treffen die Zuschauer mitten ins Herz. Dass Videos in der Internet Community gut funktionieren, haben auch viele Unternehmen erkannt. Video Content wird zunehmend zu einem fixen Teil der Marketing-Strategie, um neue Kunden zu erreichen. Wer jetzt daran denkt, seinen YouTube Channel mit teuren Werbespots anreichern zu müssen, liegt falsch. Im Video Content Marketing werden Inhalte emotional und informativ vermittelt – und zwar ohne direkten Verkaufscharakter. Das können beispielsweise „Behind the scenes“-Stories sein, Kundenportraits oder Video Tutorials, welche sich auf das Produktangebot beziehen.

    Lies hier die fünf wichtigsten Gründe, warum du lieber heute als morgen mit Video Content Marketing loslegen solltest:

    1. Der Video Playbutton ist der beliebteste Call-To-Action im Web.

    User springen bei Videos viel seltener ab als bei Texten, was nicht nur die Conversion Rate erhöht. Videos, welche die Zuschauer emotional stimulieren oder ein „Aha“-Erlebnis auslösen, verbreiten sich auch häufiger auf Social Media.

    2. Videos geben deiner Firma eine emotionale Note.

    Mit Videos vermittelst du etwas, womit du bei den meisten Texten an die Grenze deiner Krativität stösst: Emotionen. Präsentiere also deine Mitarbeiter auf eine humorvolle Art, lass deine Kunden die Vorteile deiner Produkte erklären oder zeige einen Zusammenschnitt des letzten Events. Denn niemand kann Emotionen besser rüberbringen als Menschen. Ausserdem verschaffst du dir durch Personen, mit denen sich die Zuschauer identifizieren, mehr Glaubwürdigkeit.

    3. Der Aufwand ist geringer als du denkst.

    Es muss nicht immer der fancy Werbespot sein. Heutzutage können mit jedem modernen Smartphone authentische und kostengünstige Videos erstellt werden. Wem die Zeit dafür fehlt, wird von Agenturen unterstützt, welche sich auf Video Content Marketing spezialisieren. Und was die Suche nach relevanten Inhalten angeht: Vergiss nicht, dass auch in deiner Firma sehr viel Fachwissen steckt. Nutze dieses interne Know-how und mache es deinem Publikum durch Videos schmackhaft.

    4. Technische Barrieren waren gestern.

    Kannst du dich noch daran erinnern, als du nach einem stundenlangen Download deine Videos im Realplayer anschauen musstest? Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Ob zuhause am Computer oder unterwegs auf dem Smartphone – heutzutage hat fast jeder einen Breitband-Anschluss. Kaum jemand lädt noch Videos herunter. Ein Klick auf den Playbutton reicht und der User kommt in den Genuss von Inhalten in HD-Qualität. Plattformen wie YouTube haben die Video-Nutzung revolutioniert. Für dich heisst das: Deinen Video-Content kannst du ganz bequem auf externen Plattformen hosten und auf verschiedenen Online-Kanälen einbetten – und das ganz ohne technisches Vorwissen.

    5. Der Video-Trend ist nicht zu stoppen.

    Du zweifelst immer noch am Potenzial von Video Content Marketing? Hier ein paar Zahlen: Laut Vorhersagen werden in zwei Jahren 69% des gesamten Online-Traffic auf Video-Streams zurückzuführen sein – 2018 gar 79%!

    Bevor du aber mit der Produktion von Online-Videos loslegst, bedenke Folgendes: Um deinen Brand nachhaltig zu stärken, ist eine gut durchdachte Video-Strategie vonnöten, die in den gesamten Marketing-Mix einzuplanen ist. Erstelle einen Video-Redaktionsplan, welcher im Einklang mit allen deinen Kommunikations- und Marketing-Kampagnen ist.

    Klingt nach viel Arbeit? Natürlich – aber es lohnt sich. Zur Auflockerung Zwischendurch liefern wir dir hier immer wieder einige inspirierende Beispiele aus der Welt des Video Content Marketing.