YOVEO gewinnt Silber am World Media Festival in Hamburg

Grosse Ehre für YOVEO am World Media Festival Tourism in Hamburg. Das Virtual-Reality-Projekt vom „Eichhörnchenweg“ Arosa in Zusammenarbeit mit Minor-Schokolade hat international für Aufsehen gesorgt. YOVEO durfte vergangenen Mittwoch den Silber Award in der Kategorie „Virtual Reality“ entgegennehmen. Kriterien waren nebst der Produktion als solches auch die Kreativität und die erzielte Performance: auf Facebook erzielte das Teaser-Video rund 350’000 Aufrufe.

Das WorldMediaFestival – global competition for modern media – zeichnet herausragende Lösungen in Corporate Film, Television, Web, Web TV und Print Produktionen auf wahrhaft internationaler Ebene aus. Die Preisträgergehören zu den Besten ihrer Branche. Gegründet im Jahr 2000 gehört dieses Forum für führende Kommunikationsprofis rund um den Globus heute zu den wichtigsten Veranstaltungen der Branche und ist auch das einzige Forum seiner Art in Europa.

YOVEO hat in Zusammenarbeit mit dem Virtual-Reality-Produktionsfirma Bandara ein Konzept zur Vermarktung des bekannten Eichhörnchenwegs in Arosa entwickelt. Dabei wurde der interaktive Wanderweg als Virtual-Reality-Video mit 360°-Rundumsicht für den Nutzer erfahrbar gemacht. Das Video setzt den Eichhörnchenweg und seine tierischen Bewohner in Szene und wartet zusätzlich noch mit einem Gewinnspiel auf. Rund herum sind Minor Schöggeli versteckt, die der Nutzer finden muss. Die Anzahl der gefundenen Schöggeli kann auf den Facebook-Seiten von Arosa und Minor gepostet werden. Auf dem Spiel steht nicht weniger als ein Jahresvorrat Minor Schöggeli.

Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum wurde eine Virtual Reality Produktion ausserdem durch Werbevermarktung mitfinanziert. Die Goldbach Media (Switzerland) AG übernahm die Vermarktung für Arosa Tourismus und konnte die Mediaagentur Mediakanzlei und den Sponsor Minor für das Projekt gewinnen.

JOWA: Lernende realisieren eigenes Videoprojekt

Videos nehmen immer stärker Einzug im Bereich HR und speziell im Employer Branding. Dazu zählen auch Aktivitäten rund um die Lernenden eines Unternehmens. Einerseits wird das Ziel verfolgt, die Lehrstellen mit möglichst guten Lernenden zu besetzten, andererseits aber auch das Unternehmen bereits früh bei möglichen zukünftigen Mitarbeitenden positiv zu besetzen. Die JOWA (hundertprozentige Tochtergesellschaft der Migros und Teil der M-Industrie) hat mit Hilfe von Videos einen sehr spannenden Ansatz entwickelt, die Lernenden einerseits aktiv in den Video-Entstehungsprozess zu involvieren, andererseits aber auch die daraus entstanden Videos wirkungsvoll für eigene Zwecke einzusetzen.

Basierend auf einer internen „Food Waste“-Kampagne, die aus verschiedenen Informationsveranstaltungen und auch einer Wanderausstellungen innerhalb der elf JOWA-Standorte bestand, entwickelten die Lernenden Storyboards, wie sie das Thema „Food Waste“ mit Videos wirkungsvoll erklären und inszenieren können. Ein Coaching-Team von YOVEO führte die Lernenden in die Themen Storytelling und Videoproduktion ein, statteten die einzelnen Arbeitsgruppen mit dem entsprechenden Equipment aus und begleitete diese während der Produktion der einzelnen Videobeiträge. Dabei stand YOVEO vor allem im Bereich der Postproduktion mit Rat und Tat zur Seite.

Die fertigen Videoprodukte wurden anschliessenden im Rahmen der Wanderausstellung gezeigt. Eingesetzt wurde dabei die Technologie von interaktiven Videos. So konnten die interessierten Ausstellungsbesucher die einzelnen Videos auf einem einzelnen Notebook anschauen.

Die gesamte Aktion war auf allen Seiten ein Erfolg und erzielte erfreuliche Rückmeldungen von Seiten Lernenden sowie Besucherinnen und Besucher der Wanderausstellung. Was waren die drei Gründe für den Erfolg?

Authentizität

Die produzierten Videos waren keine Highend-Produkte. Dies war aber auch in keiner Art und Weise das Ziel. Es wurde von Beginn weg klar kommuniziert, dass die Videos aus der Feder der Lernenden stammen. Sie leben von der Authentizität, vom Echten und auch dem Lustigen bzw. Unerwarteten. Dies machte die Videos auch sehr sympathisch, auch wenn die eine oder andere Aufnahme nicht einwandfrei war.

Involvement

Von Beginn weg waren die Lernenden in ein umfassendes Videoprojekt eingefunden: von der Theorie, über die Erstellung eines Storyboards bis hin zur Produktion waren sie stark involviert und trugen entsprechend Verantwortung. Dieses frühe Onbaording wurde auf Seiten der Lernenden mit grossem Einsatz und Begeisterung belohnt.

Visibilität

Ein wichtiger Punkt ist die Visibilität der Arbeiten. Die einzelnen Videos verschwanden nicht auf einem Cloud-Server, sondern waren zentraler Bestandteil der Wanderausstellung, was wiederum eine schöne Anerkennung für die Lernenden der JOWA war.

YOVEO war von der Konzipierung, der Schulung, der Produktion bis hin zur Umsetzung des interaktiven Videos für die Wanderausstellung involviert.

Wanderausstellung mit Video-Screen

Einzelvideos im interaktiven Video-Player

Mehr als 43’000 Finisher-Clip-Views beim Engadin Skimarathon! Drei Gründe für den Erfolg.

Am 12. März 2017 starteten rund 13’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der 49. Ausgabe des legendären Engadin Skimarathon. Mitten dabei: iRewind. Erstmals setzte YOVEO die neue Technologie beim Engadin Skimarathon ein. 3 Kameras beim Marathon und 2 Kameras beim Halbmarathon produzierten vollständig automatisiert für jede Teilnehmerin und für jeden Teilnehmer ein eigenes, personalisiertes Finisher-Video. Zu Spitzenzeiten wurden über 55 Videos pro Sekunde gerendert, inklusive eines kurzen Introvideos. Die Helvetia Versicherungen bieten diesen Service bereits seit einigen Jahren an. Der Grund: sehr hohe View-Zahlen und damit verbunden hohe Performance-Zahlen auf der eigenen Website. Dieses Jahr wurde gar der Rekord gebrochen: mehr als 43’000 Videos wurden in knapp 3 Wochen angeschaut – Tendenz weiter steigend. iRewind stellte nicht nur die Cloudlösung, sondern sorgte auch für eine reibungslose Produktion vor Ort. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Sponsor und auch dem Timer Datasport lief einwandfrei.

Geht man noch ein wenig mehr ins Detail der Zahlen, so stellt man fest, dass rund zwei Drittel der Videoabrufe von mobilen Endgeräten erfolgten. Mehr als 80% aus der Schweiz. Und es bestätigte sich einmal mehr, dass die Schweiz ein Apple-Land ist. Über 75% der Mobile User schauten die Videos von iDevices aus an. Die Finisher-Videos waren mittels Finisher-Video-Widget nahtlos und exklusiv in die Website der Helvetia Versicherungen eingebunden, daher zahlten die Performance-Werte 1:1 auf die Landing-Page der Helvetia Versicherungen ein, was ein Sponsoring-Engagement zusätzlich befeuert. Ein schöner Nebeneffekt: bei einer Search-Engine-Suche nach “Finisher Video Engadiner” erscheint die Website des Presenting Sponsors Helvetia zuoberst im Page Rank.

Was ist der Grund für diesen Erfolg? Wir haben die drei wichtigsten Gründe zusammengefasst:

1. Attraktive Videos

Waren es noch vor einigen Jahren einfach Videos von der Ziellinie, so sind es heute mehrere Kameras sowie ein Intro-Video, das automatisch und personalisiert zu einem attraktiven Video zusammengeschnitten wird. Aber nicht nur das Format ist spannend. Dank der schnellen Produktion erreichen die Videos die Teilnehmenden rasch nach dem Zieleinlauf. Die rund 13’000 personalisierten Videos standen 3 Stunden nach Abschluss der Veranstaltung zur Distribution zur Verfügung.

2. Effiziente Bewerbung

Das Video-Widget wurde massgeschneidert und nahtlos in die Website des Hauptsponsors eingebunden. Jeder einzelne Besucher wurde dadurch auf die Seite der Helvetia Versicherungen geleitet. Nicht aufdringlich aber trotzdem mit klarem Absender. Zudem wurde das Angebot, nebst verschiedenen Printwerbungen über die Social Media-Kanäle des Veranstalters und des Hauptsponsors gepusht und sorgte für Gesprächsstoff in den einzelnen Kanälen.

3. Gute Teilbarkeit

Die neuen Sharing-Optionen von iRewind fanden erstmals Einsatz. Dabei wurden verschiedene Möglichkeiten geboten, die Videos zu teilen. Per Mail, per Social Push oder auch mittels Download-Funktion. So diente das Video-Widget nicht nur als Plattform, Videos anzuschauen, sondern war auch Multiplikator für die weitere Streuung der Videos. Die Resonanz in den Social Media war gross, was zu weiterer Reichweite verhalf.

Copyright Bilder: Swiss-Image GmbH/Andy Mettler

YOVEO übernimmt Lausanner Video Start-up iRewind

Neu weltweit führender Anbieter für personalisierte Lösungen für die Massen-Videoproduktion

yoveo AG, führendes Schweizer Unternehmen für Videostrategien und -technologien, gab heute die Übernahme des Lausanner Startups iRewind bekannt. iRewind ist in 23 Ländern aktiv und bietet Video-Cloudlösungen, die für Teilnehmende von Sportveranstaltungen automatisch personalisierte Videos aufzeichnet, verarbeitet und exportiert. Bisher wurden mit dieser Lösung weltweit mehr als 300 Veranstaltungen abgedeckt und mehr als eine Million Videos produziert.

Die Übernahme von iRewind durch YOVEO wird es dem Unternehmen ermöglichen, ein breite Palette von Dienstleistungen im schnell wachsenden Bereich von Video-Micro-Moments anzubieten, insbesondere für Sportveranstaltungen. Dies erfolgt durch die Kombination von iRewinds Video-Cloudlösungen und Yoveos Kompetenzen im Bereich Videotechnologie. Laut Marco Demont, Mitgründer von YOVEO, entsteht mit der Übernahme von iRewind ein neuer, weltweit führender Anbieter von intelligenten und personalisierten Lösungen für die Massen-Videoproduktion: „iRewind ist ein Pionier auf dem Markt für Video-Micro-Moments bei Sportveranstaltungen und hat es geschafft, in kurzer Zeit eine beeindruckende Reichweite aufzubauen.” Andreas Herren, Mitgründer von YOVEO und verantwortlich für die Produktentwicklung, ergänzt: „Aufgrund der Erfahrung von iRewind im Bereich der Videoautomatisierung können wir unseren Partnern innovative Videolösungen anbieten und diese für unsere Kunden wie Veranstalter, Zeitmessungsfirmen oder Sponsoren von Sportveranstaltungen massgeschneidert aufbereiten.“

Die technische Abteilung von iRewind unter der Leitung von Mihai Nicolescu (CTO und Mitgründer von iRewind) wird weiterhin aus Bukarest operieren. In Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsstandort Zürich wird iRewind u.a. in den Bereichen der hochskalierbaren Video-Bulk-Verarbeitung, der Automatisierung und der Computer Vision weiterentwickelt.

„Wir sind sehr dankbar für die Leidenschaft und das Engagement des gesamten iRewind-Teams“, sagt iRewind-Mitgründer und CEO Bogdan Manoiu. „Wir haben iRewind mit dem Gedanken gegründet, emotionale Video-Erinnerungen anzubieten, die überall geteilt werden können. YOVEO verfügt über spannende Videoprodukte und innovative Technologien, die in Kombination mit iRewinds Know-how den Teilnehmenden, aber auch den Veranstaltern, Zeitmessungsfirmen und Sponsoren einen grossen Mehrwert bieten.“

UBS gewinnt den Swiss Sponsorship Award 2017 für bestes Sportsponsoring

Schneller, höher, weiter: Als Titelsponsor des UBS Kids Cup fördert die UBS seit 2011 den Schweizer Leichtathletik-Nachwuchs. Jedes Jahr messen sich im Rahmen des UBS Kids Cup mehr als 130 000 Teilnehmende zwischen sieben und 15 Jahren an über 850 Wettkämpfen im 60-m-Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf. Hunderte UBS-Mitarbeiter unterstützen die lokalen Veranstalter vor Ort als freiwillige Helfer. 2017 gewann die zukunftsweisende Kampagne den Swiss Sponsorship Award in der Kategorie Sportsponsoring.

Wichtiger Bestandteil der Sponsoring-Kampagne war das von YOVEO mitentwickelte Projekt „Finisher Clips“. Um ein aussergewöhnliches Erlebnis zu bieten, entschied sich die UBS in Zusammenarbeit mit Weltklasse Zürich, den 7-15-jährigen an den 24 Kantonalfinals und dem Schweizer Final im Zürcher Letzigrund etwas Besonderes zu bieten: Wie bei den Grossen wurden alle Läufer gefilmt. In einer Vorstellungsrunde ganz nah, danach ihr Sprint und das Ganze noch in Zeitlupe. Und das Beste: am Ende gab es für jedes Kind ein eigenes, persönliches Video mit seinem Lauf, vorgestellt von den Schweizer Leichtathletik-Stars Mujinga Kambundji und Kariem Hussein. Schon kurz nach dem Lauf konnten sich die Teilnehmer vor Ort das fertig produzierte Video anschauen, und auch zu Hause konnten Familie und Freunde ihren Favoriten bestaunen, über die sozialen Medien teilen oder lokal speichern. Das ganzheitliche Konzept wurde dadurch abgerundet, dass die Videos durch UBS-Mitarbeitende und teilweise sogar von den Kids selbst aufgenommen wurden – pro Austragungsort war nur ein Profi vor Ort, der alles koordiniert. Nicht nur für die Läuferinnen und Läufer ein Happening, sondern auch für die Volunteers der UBS, welche diese Art des Job Enrichments nachhaltig in Erinnerung behielten. Die Postproduction fand in der Cloud statt, die Personalisierung der Namen war automatisiert – nur so konnte der kurze Turnaround bei mehreren Events gleichzeitig gewährleistet werden: pro Tag wurden Clips im Umfang von 1500 Videominuten produziert, 1800 Clips pro Tag, und zu Spitzenzeiten wurde alle 16 Sekunden ein Video gepublished. Das Resultat: über 7700 personalisierte Videos und über 100’000 Views.

Bereits laufen die Planungen für die Ausgabe 2017. Das gleiche Produkt mit neuem Kleid und neuen Features sind wir am Entwickeln. Wir werden in unserem Blog rechtzeitig darüber berichten.

Beispiel Finisher-Clip 2017

Rückblick UBS Kids Cup 2017 – Facts & Figures

handballTV.ch: Dreimal mehr Zuschauer in der ersten Saisonhälfte 2016/2017

handballTV.ch, für das wir die gesamte Streaming-Technologie zur Verfügung stellen und dabei eng mit dem Verband und den Vereinen zusammenarbeiten, hat in der ersten Saisonhälfte einen deutlichen Wachstumsschub verzeichnet. Die Zuschauerzahl hat sich verdreifacht. Hier die Medienmitteilung des Schweizerischen Handball-Verbandes:

(29.12.2016) Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) blickt in seinem Livestream-Projekt auf eine erfolgreiche erste Saisonhälfte zurück. Auf der Plattform handballTV.ch waren in den vergangenen vier Monaten mehr als 150 Spiele live zu sehen – die Anzahl der Views wurde im Vergleich zur Vorjahresperiode (48‘000) auf total knapp 140‘000 fast verdreifacht.

In der laufenden Saison 2016/17 sind erstmals alle NLA- und SPL1-Vereine verpflichtet, ihre Heimspiele live zu streamen. Der minimale Produktions-Standard sieht eine Ein-Kamera-Variante vor; die Grafiken (Spielstand, Spielzeit, Strafen) werden durch eine eigens entwickelte Software automatisch aus dem Liveticker in den Stream eingefügt. Sämtliche Spiele sind dank Cloud-Recording direkt im Anschluss an die Übertragung als On-Demand-Videos auf handballTV.ch verfügbar.

Der Produktions-Standard ist nach oben offen. Die Heimspiele von Wacker Thun oder Länderspiele der Schweizer Nationalmannschaften werden schon seit mehreren Jahren in TV-Qualität (mit mehreren Kameras, Replay und Kommentar) produziert und ausgestrahlt. Dass die hohe Qualität von der Community gut angenommen wird, zeigt der Blick in die Statistik: Die Spiele von Wacker Thun weisen die höchsten Klickzahlen aus; das Derby gegen den BSV Bern Muri vom 2. September war mit mehr als 2‘300 Zuschauern auf dem Livestream die meistgesehene Partie der ersten Saisonhälfte. Mit einer durchschnittlichen Verweildauer von teils über 15 Minuten weisen die Übertragungen für WebTV regelmässig beeindruckende Werte aus.

Ein grosser Dank und ein Kompliment gebühren den Vereinen, die das Livestreaming aus ihren Hallen im Auftrag des SHV selbständig umsetzen und dabei wertvolles Know-how aufbauen. Die Clubs sind immer wieder auf freiwillige Helfer angewiesen – und sie haben interessante Jobs zu bieten: Gerade im Bereich TV/Livestreaming können spannende Erfahrungen gesammelt werden.

Die inhaltliche Qualität der Übertragungen soll in den kommenden Monaten weiter gesteigert werden. Dazu arbeiten die Clubs und der Verband eng zusammen. Mehrere Vereine haben bereits Bestrebungen unternommen, um ihre Produktionen auszubauen – sei es mit Kommentar, mit mehreren Kameras oder mit Replay. Als mittelfristiges Ziel plant der SHV, jeweils ein «Spiel der Woche» in hoher Qualität zu produzieren und auch kommunikativ entsprechend zu begleiten. Bereits heute werden Partien, die in höherer Qualität produziert werden, auf handballTV.ch als «Top-Spiele» ausgewiesen.

Als nächstes grosses Highlight sind die Länderspiele des Yellow Cup vom 6. bis 8. Januar live auf handballTV.ch zu sehen. Die Produktion der Bilder in der Eulachhalle übernimmt das Team von wackerTV – die Livestream-Pioniere aus dem Berner Oberländer haben im Projekt mit ihrem wertvollen Know-how seit Beginn eine Schlüsselrolle eingenommen.

Startseite handballtv.ch

Quelle: Marco Ellenberger

Videostrategie von Arosa Tourismus: die 4 Erfolgsfaktoren bei der Kampagne „Bärenland“

Arosa Tourismus hat es geschafft: das Projekt „Arosa Bärenland“ ist von den Aroserinnen und Arosern mit einem deutlichen JA angenommen worden. Das Projekt ist nicht nur innovativ und zukunftsweisend. Es stand auch ein Team hinter dem Projekt, das grosse Begeisterung und Engagement zeigte, und auch aus Kommunikationssicht professionell agierte. In kürzester Zeit standen eingespielte Kommunikationskanäle zur Hand, die im Vorfeld zur Abstimmung die Wählerinnen und Wähler mit soliden und transparenten Informationen versorgten. Resultat war ein spannender Mix aus Hintergrundinformationen, Aktualitäten und Medien-Clippings. Auch verstanden es die Projektverantwortlichen, Fragen und Unsicherheiten aus den Medien und der Bevölkerung schnell aufzunehmen und zu adaptieren. In der gesamten Kommunikationsstrategie spielte auch Video ein zentrales Thema. Hier die 4 Faktoren aus Sicht der Videostrategie, die zum Erfolg der Kampagne beitrugen:

Video als Teil der Kommunikations-DNA

Video war kein unterhaltsames „Seitenprodukt“, sondern ein Schlüsselelement in der Kommunikation. Egal, welche Veranstaltung wo und wann stattfand: Es wurde stets daran gedacht, mit ausgewählten Opinion Leader noch ein Video-Statement zum Bärenland-Projekt einzufangen. Egal, ob der Gemeindepräsident, der Direktor von Schweiz Tourismus oder ein Hotelbetreiber. Jede positive Aussage wurde mit der Kamera eingefangen und zeitgerechnet ausgestrahlt. Dies resultierte in knapp 30 Videoclips. Durch die Vollversionen der Präsentationsvideos wurde eine durchschnittliche Verweildauer von mehr als 25 Minuten erzielt, wobei total knapp 4’000 Unique Views verzeichnet wurden, was für eine regionale, zeitlich begrenzte Kampagne ein sehr erfolgreicher Wert ist.

Inhalt vor Show

Wichtig war es, dass die Videos inhaltlich solide Informationen zum Bärenland-Projekt enthielten. Dabei ging es rein um den Inhalt bzw. die Botschaft und nicht um die Show rund um die Videoproduktion. Informationsveranstaltungen wurden ganz aufgezeichnet und in einzelne Snippets zerlegt, Quotes wurden gleich ad hoc eingefangen, ohne in langer Vorarbeit den perfekten Rahmen vorzubereiten. Im Fokus stand, hochwertige Videos schlank und agil zu produzieren, ohne den Produktionsapparat unnötig aufzublasen und dadurch Budgets zu verschwenden. So wurden während der Kampagne knapp 30 Videos produziert, die für ein ständiges Grundrauschen in den verschiedenen Kanälen sorgten.

Orchestrierung der Distributionskanäle

Ein grosser Teil der Kommunikation zum Bärenland-Projekt lief über Social Media. So wurde eine eigene Facebook-Seite fürs Bärenland erstellt, die aktiv genutzt wurde. Einheimische und Interessierte stellten dort ihre Fragen, auf die sie nach kürzester Zeit bereits eine Antwort erhielten. Nebst Facebook fanden auch auf arosa.ch und Arosa TV Videos Eingang, die orchestriert mit den anderen Kanälen, regelmässig publiziert wurden.

Schnelle Reaktionszeit

Die Projektverantwortlichen waren schnell, sehr schnell sogar. Es wurde in kürzester Zeit auf Leserbriefe oder auch kritische Kommentare reagiert. Durch den grossen Fundus an Videos (verschiedene Themen, Interviews, Quotes etc.) konnte in den meisten Fällen noch ein passendes Video mit direktem Bezug zum Thema geliefert werden. Schnell, transparent und nachhaltig. So sieht die Kommunikation der Zukunft aus.

Arosa Tourismus hat gezeigt, wie mit einer soliden Projekt- und Ressourcenplanung das Medium Video wirkungsvoll als Bestandteil eines erfolgreichen Kampagnenmanagements eingesetzt werden kann. Und dies bei überschaubarem Budget. Wir gratulieren Arosa Tourismus zum Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Personalisierte Videos für das Swiss Concussion Center

Das Swiss Concussion Center, internationales Kompetenzzentrum für die Behandlung von Gehirnerschütterungen im Leistungssport, ist auf Wachstumskurs. Um die Problematik dieser gravierenden Verletzung im Leistungssport noch bewusster zu machen, setzte das Swiss Concussion Center für eine Einladung zu einem interdiziplinären Workshop verschiedener Institutionen zum Instrument der personalisierten Videos. Ziel war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Einladungsschreiben emotional in eine Situation zu versetzen, in der eine Gehirnerschütterung häufig auftritt, nämlich einem Bodycheck beim Eishockey. Im Header der Einladungs-Website war ein Video (Endlos-Loop) zu sehen. Auf dem Trikot steht der Name der eingeladenen Person, danach wechselt es in die subjektive Kameraperspektive. Die Namen wurden automatisch in das Video gerendert, was den Aufwand zur Produktion der einzelnen Videos minimierte. Nicht nur lösen personalisierte Video Überraschungsmomente aus, auch schaffen sie ein emotionales Involvement in die entsprechende Situation – in diesem Fall in die Situation eines gecheckten Eishockeyspielers.

Mit Virtual Reality (VR) auf Minor-Schöggeli-Suche in Arosa

YOVEO hat in Zusammenarbeit mit dem Virtual-Reality-Produktionsfirma Bandara ein Konzept zur Vermarktung des bekannten Eichhörnchenwegs in Arosa entwickelt. Dabei wurde der interaktive Wanderweg als Virtual-Reality-Video mit 360°-Rundumsicht für den Nutzer erfahrbar gemacht. Das Video setzt den Eichhörnchenweg und seine tierischen Bewohner in Szene und wartet zusätzlich noch mit einem Gewinnspiel auf. Rund herum sind Minor Schöggeli versteckt, die der Nutzer finden muss. Die Anzahl der gefundenen Schöggeli kann auf den Facebook-Seiten von Arosa und Minor gepostet werden. Auf dem Spiel steht nicht weniger als ein Jahresvorrat Minor Schöggeli.

Zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum wurde eine Virtual Reality Produktion ausserdem durch Werbevermarktung mitfinanziert. Die Goldbach Media (Switzerland) AG übernahm die Vermarktung für Arosa Tourismus und konnte die Mediaagentur Mediakanzlei und den Sponsor Minor für das Projekt gewinnen.

Gleichzeitig wurde für den Social-Media-Einsatz ein Video produziert, das zeigt, wie Zürcherinnen und Zürcher auf „echte“ Eichhörnchen reagieren. Ziel des Videos ist es, den Virtual-Reality-Wettbewerb zusätzlich zu befeuern und gleichzeitig Traffic auf den eigenen Social-Media-Kanälen von Arosa und Minor zu generieren.

Video 2.0 Sport & Sponsoring: „Video bedeutet lernen, lernen, lernen.“

Rund 60 Personen aus den Bereichen Sport & Sponsoring trafen sich am 23. September 2016 im FIFA World Football Museum, um Keynotes und Panel-Gespräche zum Thema Video und den Einsatz im Sport- und Sponsoring-Bereich zu hören. Die eingeladenen Keynote-Speaker und Panelists hatten bereits Erfahrungen mit Videos und entsprechend auch spannende Case Studies zu präsentieren und Lessons Learnt aufzuzeigen. Oliver Beyer, CEO der DOSB New Media (Tochtergesellschaft und New-Media-Arm des Deutschen Olympischen Sportbundes) berichtete von der Erfolgsgeschichte Sportdeutschland.TV. Seit 2015 ist auch die börsenkotierte ProSiebenSat1.-Gruppe mit einer Mehrheit beteiligt. Er zeigte die Chancen, aber auch Grenzen für den Breitensport in Bezug auf den Videoeinsatz auf und erläuterte, welche Schubkraft ihm ein grosses Medienhaus verleihen kann. Gleichzeitig ermunterte er Schweizer Sportverbände und -vereine, das Thema Video anzupacken. Dafür brauche es aber das Engagement von allen involvierten Parteien und gleichzeitig müsse der Verein oder der Verband bereit sein, in den ersten Jahren Geld zu investieren. Dies werde sich aber langfristig auszahlen.

Im darauffolgenden Panel zum Thema “Der Video-Trend: Glücksfall für Vereine und Verbände?” diskutierten Oliver Beyer, Jürgen Krucker (CEO Schweizerischer Handball-Verband) und Roger Müller (Leiter Media und Marketing der Swiss Football League) unter der Moderation von Marco Demont (Partner yoveo AG) über die Ausgangsfrage und schnitten Themen wie unterschiedliche Reichweite in der Schweiz und Deutschland oder die Fragen der Finanzierung an.

Nach der Pause gab Björn Wäspe, Head Brand Activation, Sponsorship & Events bei der UBS einen spannenden Einblick in die globale Sponsoringstrategie der UBS. Anhand der beiden Show Cases Formel 1 und Weltklasse Zürich und dem UBS Kids Cup im Spezifischen, zeigte er die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Videos auf. Dabei präsentierte Wäspe auch das Projekt “Finisher-Clips”, mit dem eindrückliche Reichweiten erzielt wurden. Abschliessend brachte es Björn Wäspe auf den Punkt: Video seien ein sehr zentrales Instrument im Sponsoring, jedoch bedeute es auch immer wieder “lernen, lernen, lernen”. Nicht alles funktioniere. Im anschliessenden Panel-Gespräch diskutierte er zusammen mit Christoph Joho, Co-Meetingdirektor Weltklasse Zürich, Pascal Jenny, Tourismusdirektor Arosa, und Daniel Brunner, Leiter Branding Helvetia Versicherungen, über die Frage, ob Videos nun ein Hype sind oder einen echten Mehrwert bieten. Themen wie Virtual und Mixed Reality, die Produktion von Videos und die Integration in die Kommunikationsstrategie von Grossunternehmen wurden dabei diskutiert. Die Meinungen zum Thema polarisierten. Während Daniel Brunner dem Thema Video eher kritisch gegenübersteht, sieht Pascal Jenny gerade in den neuen Technologien die Zukunft, wobei sich auch da zeigen werde, was wirklich funktioniert oder nur gerade vorübergehend angesagt ist.

Mit dem Partner Tata Interactive Systems wurde erstmals auch ein Innovation Corner eingeführt. Mit dem Moving Chair und der HoloLens wurden eindrücklich Einblicke in Mixed und Virtual-Reality-Themen gegeben, wobei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich live die Gadgets ausprobieren konnten. Angeboten wurde unter anderem das erste Virtual Reality Penaltyschiessen der Welt und das Matterhorn in 3D.

Der nächste Video 2.0 Anlass widmet sich dem Thema “Finance & Insurance” und wird am 26. Januar 2016 in Zürich stattfinden. Mehr Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit.